SOF final: Bronze für Wanser/Autenrieth - Buhl segelt vom Podium runter

Mit ein wenig Glück segelten Luise Wanser und Philipp Autenrieth (Hamburg/Augsburg, NRV/BYC) im Medal Race der 470er Mixed bei der „Semaine Olympique Française“ in Hyères (Südfrankreich) auf den dritten Rang insgesamt. Für Bronze reichte ihnen im finalen Rennen ein sechster Platz - da sich die zunächst besser platzierten Lara Vadlau und Lukas Mähr (Klagenfurt/Bregenz) mit einem Frühstart aus den Rängen auf dem Podium rauskickten (gesamt Fünfte). Es gewannen die Schweden Anton Dahlberg/Lovisa Karlsson vor Hippolyte Machetti und Aloise Retornaz (FRA).
Luise Wanser ist damit erneut die beste Steuerfrau in der neuen Mixed-Disziplin. Wanser/Autenrieth holten in ihrem zweiten internationalen Rennen nun schon die erste Medaille. Vor drei Wochen waren sie Vierte beim World-Cup in Palma de Mallorca. Die Sieger von Palma, Jordi Xammar und Nora Brugman ESP, kamen in Hyères auf Rang sieben. Mit einem Sieg im Medal Race überraschten Yves Mermod und Maja Siegenthaler SUI. Sie verbesserten sich damit auf Rang sechs insgesamt. Theres Dahnke/Matti Cipra (Plauer WV) kamen auf Rang 13, Malte und Anastasija Winkel NRV/SYC auf Rang15.

Als Spitzenreiter war Philipp Buhl (Sonthofen, SCAI) im ILCA 7 ins Medal Race gestartet. Sein Vorsprung betrug zwar null Punkte - aber mit Platz 8 im doppelt gewerteten Medaillenlauf beraubte er sich jeglicher Medaillenchancen. Rang vier blieb für den Allgäuer übrig. Als Zweiter im Ziel konnte sich Pavlos Kontides, Zypern, den Gesamtsieg sichern. Der Sprung aufs Podium gelang Elliot Hansen (GBR) mit dem Laufsieg im Medal Race. Und mit Platz fünf zog auch noch Michael Becket GBR an Buhl vorbei und holte Bronze. Nik Willim wurde Achter.

Im ILCA 6 (Laser Radial Damen) gewann klar Agata Barwinska POL. Maud Jayet SUI segelte auf Rang 15, Julia Büsselberg GER kam auf Rang 19.

Im Formula Kite, den fliegenden Drachensurfern, erreichte der Garmischer Florian Gruber Rang zehn, Jannis Maus flog auf Rang zwölf. Der 18-jährige Jan Vöster vom WYC beendete die SOF unter 68 Teilnehmern auf Rang 34. „Das Fahrerfeld war mega stark besetzt, sogar noch dichter als bei der Trofeo Sofia in Palma“, sagte Jan Vöster. Zwei Crashes am zweiten Tag warfen ihn etwas aus der Bahn. „Der dritte Tag der Regatta lief zwar für mich gut, jedoch konnte ich meine Fehler von den Tagen zuvor nicht mehr ausbügeln, für das Goldfleet reichte es leider nicht mehr“, so Vöster weiter. Dieses Schicksal teilten auch einige andere sehr gute Fahrer, so dass die Silber-Fleet stark besetzt war. „Die letzten beiden Tage im Silverfleet konnte ich konstant und ohne große Fehler bestreiten.“ Am Ende war es für den Nachwuchs-Kiter Rang 34 – „damit bin ich bei dem hohen Level des Feldes auch echt zufrieden“.

Bei 38 Damen-Teams im 49er FX gewannen Martine Gral und Kahena Kunze (BRA). Das einzige deutsche Team, Nadine Böhm und Lena Weißkichel (DTYC/WYC) landete auf Rang 30.
Die Konkurrenz der 61 Herren-Teams im 49er gewannen Dominik Busak und Szymon Wierzbicki POL. Jakob Meggendorfer und Andreas Spranger (BYC) beeindruckten in der Qualifikationsphase mit vier Top-Vier-Rängen in neun Wettfahrten, waren dann aber in der Gold Fleet nicht mehr am Start.
vg

 

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Wanser/Autenrieth © FFVoile-SOF 2022-Sailing Energy

30.04.2022 19:44 Alter: 24 days