KiWo 29er: So ging es den Südseglern

Die 29er konnten bei der Kieler Woche beinahe das volle Programm segeln, zumindest die vordere Hälfte. Sechs Rennen in der Qualifikation, sechs in der Finalrunde (Medal race ist bei den 29ern nicht vorgesehen). Nur am ersten Tag war mit bis zu fünf Beaufort richtig Druck in der Luft. Am Montag dann in den Gewittern noch einmal, aber da wurde ja erst abends gesegelt.
Dass die Rostocker Carl Krause/Max Georgi auf Rang zwei bestes deutsches Team wurden, haben wir schon berichtet. Die Vorjahressieger Anton und Johann Sach (Lübecker YC) kamen bei 127 Teams immerhin auf Rang sieben. Sophie Schneider und Lukas Goyarzu vom Württembergischen YC mussten in der Gold Fleet zwar ein paar Federn lassen, wurden auf Rang 21 aber drittbestes Team. Dabei segeln die beiden erst seit dem Frühjahr miteinander. Ihr bestes Ergebnis war ein siebter Platz in der Gold Fleet. Sicher kein schlechtes Händchen, das die Trainer am Bodensee da für die Kombination der Mannschaften haben.
In der Silver Fleet konnten Casper (Herrschinger SC/Flensburger SC) ihren Platz nicht halten und rutschten noch ab auf Rang 54. Auch Finn Meichle (WYC) und Frederik Steuerer (Augsburger SC) fielen noch einmal zurück. Sie beendeten die Kieler Woche auf Rang 62. Für die beiden, die auch erst seit ein paar Monaten in einem Boot „sitzen“, wird es wohl die letzte 29er Regatta gewesen sein. Vater Wolfgang Steuerer zu WebandSail.de: „Die beiden sind mittlerweile sehr schwer und machen im 29er nur bei richtig Druck gute Rennen. Frederik und Finn steigen gerade in den 49er FX um und bereiten sich auf die Jugend WM im August am Comer See vor.“

Weiter geht es in Kiel mit den Olympischen Klassen. Ab 13 Uhr sind die 470er sowie 49er vorgesehen. Wir bleiben dran.
vg

 

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© Sascha Klahn-Kieler Woche

22.06.2022 10:33 Alter: 48 days