Internationale Kritik an den neuen olympischen Klassen für 2024

Obwohl alle den Versuch von World Sailing gutheißen, die Geschlechterparität entsprechend den Wünschen des IOC herzustellen, wird der Ausschluss von Einhandseglern über 85 kg und das 48-Stunden-Offshore-Rennen für Mixed-Zweier-Teams kritisiert. Die letztere Disziplin gibt es noch gar nicht, das Rennen wäre medial schwierig darzustellen, d.h. bringt dem IOC nicht   mehr Einnahmen, und die Boote würde um die 100.000 EUR kosten. Es gäbe sinnvollere Lösungen um gemischte Teams in modernen sowie preisgünstigeren Kielbooten in das Olympiaprogramm zu bringen. Man denke nur an die „Rüsselboote“ J/70 oder Melges. Vor allem die Beteiligungen an den J/70-WMs war beeindruckend.

Das letzte Wort hat zwar das IOC im Dezember 2020, aber die Vergangenheit zeigte, dass es sehr selten von den Vorschlägen der Fachverbände abweicht.

J/70-WM 2016 an der Costa Smeralda © J70 italiano

26.11.2018 10:53 Alter: 19 days