470er: „Rosie“ ist auf dem Weg nach Lanzarote

 

 

Drei Wochen Training in einer internationalen Gruppe bei traumhaften Bedingungen liegen hinter Simon Diesch und Philipp Autenrieth, dem 470er-Team des WYC/BYC. Inzwischen sind Team und Material auf dem Weg nach Lanzarote.

 

Eine Folge von atlantischen Tiefdruckgebieten sorgte im Oktober für reichlich Wind auf dem Atlantik vor dem spanischen Santander (Nordspanien). „Wir hatten bis viereinhalb Meter Welle und  bis zu 30 Knoten Wind“, blickt Steuermann Simon Diesch zurück. Zusammen mit DSV-Trainer Tytus K. und dem Meck-Pomm-Team Malte Winkel/Matti Cipra trainierten die beiden in einer Gruppe aus Spaniern, Portugiesen, Österreichern und Schweden. „Vom social life haben wir uns fern gehalten“, so Diesch weiter.

Am 27. Oktober war das Training in Santander beendet, alles Material (natürlich zuvorderst der 470er „Rosie“, aber auch das Trainerboot) wurde wieder auf Trailer und im Bus verladen, ging Richtung Südspanien, um dort am Samstag auf die Fähre nach Lanzarote zu fahren. Die kanarischen Inseln waren seit Monatsfrist das Ziel fürs Wintertraining. Inzwischen ist die Inselgruppe im Atlantik auf Höhe der Westsahara vom RKI nicht mehr als Risikogebiet eingestuft. Bis kurz vor Weihnachten wollen die Segler dort vorerst bleiben und wiederum in dieser internationalen Gruppe trainieren. Die deutschen 470er-Damen sind schon dort, sie hatten kurzfristig umgeplant und die Kanaren direkt angesteuert.

vg

© privat

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07.11.2020 23:47 Alter: 19 days